6. Februar 2026|In In Rosenheim, In der Presse

Süddeutsche Zeitung: „Korridorsanierung der Bahn: Grüne warnen vor „Fiasko“ bei Vollsperrung“

Die von der Bahn geplante Korridorsanierung zwischen München und Rosenheim droht zum Fiasko für Pendler*innen, Wirtschaft und internationalen Warenverkehr zu werden.

Dazu habe ich gemeinsam mit Markus Büchler, Verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im bayerischen Landtag, Elisabeth Götze, Abgeordnete der österreichischen Grünen zum Österreichischen Nationalrat, Gebi Mair, Abgeordneter der österreichischen Grünen im Tiroler Landtag und Madeleine Rohrer, Abgeordnete von Verdi Grüne Vërc im Südtiroler Landtag eine gemeinsame Pressekonferenz in Kufstein abgehalten.

Darüber berichteten u.a. die Süddeutsche Zeitung und der LOK Report, aber auch mehrere österreichische Medien wie Salzburger Nachrichten, Mein Bezirk und vol.at.

Gemeinsam mit Markus Büchler fordere ich u.a.:

  • Keine monatelange Vollsperrung der Bahnstrecke München – Rosenheim während der Korridorsanierung
  • Mindestens ein befahrbares Gleis zwischen München, Grafing und Rosenheim. Zwingend nötige kurze Vollsperren in so geringer Zahl wie möglich.
  • Sinnvolle Verkehrslenkung, z.B. über Grafing in eine Richtung, über Holzkirchen in die andere Richtung
  • Einbau von ETCS Level 2 ohne Signale auf der Strecke München – Grafing – Rosenheim statt wartungs- und störungsanfälliger Doppelausrüstung mit ETCS und PZB
  • Nachträgliche Ausrüstung der Flirt 3 Flotte, die den Nahverkehr auf der Strecke bewältigt, mit ETCS, wie das aktuell in Baden-Württemberg erfolgt, über ein Förderprogramm des Bundes
  • Ertüchtigung und Elektrifizierung der Strecke Rosenheim – Mühldorf, damit die Strecke bei zukünftigen Sanierungen oder Sperrungen als Umleitungsstrecke genutzt werden kann